Ausgabe 1209
Ehre, wem Ehre gebührt

Auf Leistungen zurückzublicken gehört zum Schießsport genauso dazu, wie die Aufmerksamkeit für den Sport wachzuhalten. Dies kann ein Blick in die Geschichte des Schießsports in einem Bundesland sein, wie es die Tiroler in ihrem Sportschützenblatt machen oder wie es Diplomkaufmann Hans Jachim vom Club der Wiener Pistolenschützen (CWP) in monatelanger, mühevoller Kleinarbeit für den Pistolenschießsport im Wiener Raum zu Tage gefördert hat.

Hut ab vor Menschen wie Dkfm. Hans Jachim oder auch MedR Friedl Pezzei aus Tirol, die verschiedene Medien mit Lesestoff versorgen, um dort etwas mehr Leben in den manchmal langweiligen Alltag hineinzubringen. Und das uneigennützig und ganz sicher um Gottes Lohn. Weil uns die Geschichte des Wiener Pistolenschießens in elektronischer Form überlassen wurde, wird sie auf der CD erscheinen, die den Abonnenten der Österreichischen Schützenzeitung mit der Jännerausgabe als besonderes Service des Verwalters kostenlos zugehen wird.

Hut ab auch vor jenen Verbänden, die Sportschützen und Funktionäre für erbrachte Leistungen ehren und auszeichnen lassen. Wenn dann auf einem Gemeinschaftsfoto die Jüngsten und die Ältesten nebeneinander Platz haben, dann ist das doppelt schön.

Vorarlberger Sportschützen aus dem Pistolenlager haben in Stuttgart an einem Wettkampf teilgenommen, dessen ansehnlicher Reinertrag krebskranken Kindern gespendet wurde. Ein soziales Engagement von Schießsportlern, das wir gerne besonders mit herausstreichen. Nicht zuletzt deshalb, weil hier die edle Gesinnung grenzüberschreitend bei Nachbarn erfolgt ist und die nachbarschaftlichen Beziehungen fördert. Was kann es Schöneres geben, als bei einer Scheckübergabe an einen ehemaligen Olympiasieger im Kunstturnen, wie hier Eberhard Gienger, dabei zu sein, der es nach seiner sportlichen Laufbahn bis zum deutschen Bundestagsabgeordneten gebracht hat. Diese kleine Weihnachtsgeschichte möchte die Österreichische Schützenzeitung – schlicht und einfach verpackt – in das kommende Jahr mitnehmen und zur Nachahmung ermuntern.

Mit den besten Wünschen für die bevorstehenden Weihnachtsfeiertage und das Jahr 2010 verbindet die Österreichische Schützenzeitung die Hoffnung, dass ihr die Leserschaft und die Inserenten auch in einer wirtschaftlich nicht mehr so rosigen Zeit erhalten bleiben.

heb