Ausgabe 1008
Die Zukunftsinvestition im Schießsport

Wer in die Zukunft des Schießsports investieren will, muss bei der Jugend beginnen. An den Beispielen von Salzburg und Kufstein in Tirol, die stellvertretend für Aktivitäten in anderen Bundesländern stehen, kann man erkennen, dass es nicht immer nur das Geld ist, das man einbringen muss. Mindestens so wichtig ist, dass sich die Erwachsenen mit der Jugend in ihrer gemeinsamen freien Zeit außerhalb der Schießstätten beschäftigen.

Junge Menschen wollen auch im Schießsport in der Gruppe beschäftigt und gefordert werden, sich selbst erfahren und Spaß (Fun) erleben – auch mit ihren Bezugspersonen. Fun jedoch mehr als zusätzliches Erlebnis und nicht als erstrangiges Ziel.

Trainer, Lehrwarte und Vereinsfunktionäre, die mit jungen Menschen schießsportliche Erfolge anstreben, um darauf die Vereins- und Verbandszukunft aufzubauen, sind als Organisatoren von Erlebnis- und Entfaltungsmöglichkeiten außerhalb des Schießstandes gefordert. Ideen gibt es genug und Möglichkeiten zu ihrer Verwirklichung finden sich auf dem Land genauso wie in der Stadt. Wenngleich in größeren Städten oft mit zusätzlichen Kosten verbunden, die man der Jugend nicht verschweigen muss. Nicht zuletzt sollen Investitionen in die Zukunft erkennbar gemacht werden, damit später sowohl Sportler als auch Funktionäre mit dem Vorhandenen das Auslangen finden können.

heb