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Wo gute Kräfte sinnvoll walten ... ... ja, da lässt sich ein gut’ Gebild’ gestalten, auch bei Staatsmeisterschaften. – Und wenn ein Land noch so klein sein mag, da können auch die Kleinen zu erstaunlicher Größe heranwachsen. Ohne Störenfriede vor Ort war es den Burgenländern Ende August möglich, die Österreichische (Staats-)Meisterschaft Feuerpistole zu einem großen Erfolg werden zu lassen. Nicht nur dass sie vor den ebenfalls „kleinen“ Vorarlbergern den Medaillenspiegel anführen, gelang es, eine klaglose Veranstaltung über die Bühne zu bringen. Dass der gute Kontakt zu den Medien auch für die öffentliche Wirksamkeit des Schießsports etwas gebracht hat, trägt zur Abrundung des Bildes bei. Nicht so rund und ruhig ist es dagegen in Innsbruck bei der Österreichischen (Staats-)Meisterschaft der international viel erfolgreicheren Sparte Kleinkalibergewehr gelaufen, obwohl dort wegen der grandiosen EM-Erfolge fast alles, was in der ÖSB-Spitze Rang und Namen hat, anwesend war. Wenn man hört, dass über die aufrechten Ausschreibungskriterien hinweg im Bewerb 60 Liegend einem Bundesland nicht nur die zulässige Zahl von vier Startern, sondern gleich deren acht gewährt wurden, dann kann das wohl nur über die Köpfe der Führungsspitze hinweg geschehen sein. Dem nachträglichen Protest wegen Ablauf der Frist die Berechtigung abzusprechen, wird Ansichtssache bleiben. Jedoch bei 3x40 dem mit Erfolg vorbeugend eingebrachten Protest eine unsportliche Gesinnung des begehrenden Bundeslandes zu unterstellen und dieses mit dem gleichen Hinweis noch zur Zurücknahme aufzufordern, darf in Anwesenheit von verantwortlichen Funktionären nicht passieren. Bei fortgesetzt mangelnder Einsicht wird sich der für die Regelwidrigkeit Verantwortliche dem Verdacht aussetzen, eventuell zum eigenen Nutzen gefällig gewesen zu sein. Zwar auf einer anderen Ebene, aber unter der gleichen Verantwortlichkeit bewegen sich die Fehlleistungen im Zusammenhang mit der Liste über österreichische Rekorde im Gewehrbereich. Sollte der betroffene ehemalige Junior oder sonst wer einmal dem Verantwortlichen die Frage stellen, ob man seine bestehenden Juniorenrekorde in Ergebnislisten so lange totschweigen wolle, bis sie durch neue überholt sind, wird man dem Nachfragenden Böswilligkeit oder ungehöriges Benehmen nicht unterstellen dürfen. Über die sonstigen, nicht von Tirol verursachten Fehlleistungen, die heuer in Innsbruck passiert sind, sollte man als Außenstehender nicht zu viele Worte verlieren, auch wenn es peinliche Pannen waren. Wo gearbeitet wird, dürfen auch Fehler passieren, und es genügte, wenn dieser Teil innerhalb des ÖSB zumindest einer Nachbetrachtung unterzogen würde. Genauso wie es nicht schaden würde, nach dem Grund für das nahezu pannenfreie Funktionieren der Arbeit in Eisenstadt zu fragen. – Der Einleitungssatz könnte dabei behilflich sein. Zu guter Letzt sollte auch etwas Positives zu Wort kommen. Nämlich die Tatsache, dass man einem guten Beispiel aus der Österreichischen Senioren III-Meisterschaft gefolgt ist und pro Scheibe nur mehr einen Schuss zugelassen hat. Leidvolle Erfahrungen aus dem Vorjahr konnten so vermieden werden. heb |