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In Olympiajahren Erwartungsträger sein Alle Jahre wieder, wenn Olympische Sommerspiele stattfinden, richtet sich das mediale Scheinwerferlicht auch auf den österreichischen Schießsport. In den Jahren dazwischen eher auf Sparflamme geschaltet, erinnert man sich gerne der Tatsache, dass unsere Schießsportler in der Vergangenheit verlässliche Medaillenbringer waren. Man verweist sogar auf Olympia 1960, wo der Vorarlberger Hubert Hammerer olympisches Gold mit dem Freigewehr Dreistellung errungen hat. Oder auf die Jahre 1972 und 1976, wo der Tiroler Dr. Rudolf Dollinger mit der Freien Pistole jeweils Bronze mit nach Hause gebracht hat und 1976 unter nicht unbeträchtlichem Erwartungsdruck antreten musste. 1980 war es der Salzburger Gerhard Petritsch, dessen OSP-Bronzemedaille genauso medial ersehnt wurde wie 1984 die Luftgewehr-Silbermedaille des Niederösterreichers Dipl.-Ing. Andreas Kronthaler. 1996 – nach einer medaillenfreien Zeit – musste der damals international dominierende Vorarlberger Wolfram Waibel jun. dem Leistungsdruck standhalten. Mit einer Luftgewehr-Silbermedaille und Dreistellungs-Bronze auf 50 m ist ihm das mehr als erwartet gut gelungen. Auf den Tiroler Christian Planer, dem 2004 in Athen das Kunststück Bronze Dreistellung 50 m gelang, sind die Scheinwerfer in Peking besonders gerichtet. Zu gönnen wäre es ihm, wenn er sich zu seinem Landsmann Dr. Rudolf Dollinger auf die Stufe der mehrfachen Gewinner von olympischen Medaillen stellen könnte. Thomas Farnik trägt unsere und die Hoffnungen der Medien, weil er in Peking bereits auf seine fünfte Teilnahme an Olympischen Sommerspielen verweisen kann und vor einigen Jahren immerhin weltbester Sportschütze war. Und Mario Knögler als ehemaliger Europameister und 2000 in Sydney dreimal Neunter, also denkbar knapp am Einzug ins olympische Finale Gescheiterter, ist ebenfalls mit einem Rucksack voll Hoffnungen nach Peking verabschiedet worden. In Olympiajahren Erwartungsträger zu sein, daran haben sich alle drei Olympioniken bereits gewöhnt. Die österreichische Sportwelt drückt ihnen die Daumen – allen voran die Österreichische Schützenzeitung mit ihrer Leserschaft. heb
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