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Olympiahoffnungen Einen der
ganz großen Tage im Leben eines Sportlers haben jene rund 100 österreichischen Olympiateilnehmer und
Betreuer erleben können, die sich am 2. August in der Wiener Hofburg eingefunden hatten, um dort vom
Bundespräsidenten für die Olympischen Sommerspiele in Athen angelobt zu werden. – Unter ihnen auch die
siebenköpfige Olympiaabordnung des Österreichischen Schützenbundes.und Erwartungen für Athen 2004 Mit den Wünschen, dass die Sportler die anstrengenden und auch aufregenden Momente in Athen gut überstehen mögen, brachte das Staatsoberhaupt sein eigenes, aber auch das Glücksgefühl der Österreicher zum Ausdruck, wenn es in Athen gelänge, für unser Heimatland die Jubiläumsmedaille (100.) in seiner olympischen Geschichte zu erringen. Ähnliches brachte auch der in Vertretung von Bundeskanzler Schüssel erschienene Sportstaatssekretär Schweitzer zum Ausdruck, als er meinte, dass die Bevölkerung – im Positiven – nichts so sehr bewege wie Erfolge im Sport. Für ÖOC-Präsident Leo Wallner, der vor der Angelobung für die Teilnehmer stellvertretend die Eidesformel gesprochen hatte, werden die Aktiven in den zwei Olympiawochen als Botschafter Österreichs fungieren. Dem ÖOC-Präsidenten erschien es deshalb wichtig, auf einen Zusatz in der Eidesformel hinzuweisen, der das Versprechen enthält, sich einem Sport ohne Doping und Drogen zu verpflichten. Neben diesem feierlichen Gelöbnis wird je nach persönlicher Einstellung auch noch das Pflichtgefühl da sein, das sich aus der in vier Jahren vorangegangenen Unterstützung durch das ÖOC, das Förderprogramm „Top Sport Austria“ der Bundesregierung, das Bundesheer, durch die eigenen Verbände und die privaten Sponsoren ergibt. Monika Haselsberger, Thomas Farnik, Mario Knögler, Christian Planer und Wolfram Waibel jun. als Schießsportler sowie Siegfried Böck und Willi Schrempf als Betreuer reisen in diesem Sinne gut vorbereitet und mit den besten Wünschen nach Athen. Sie sollten sich nicht irritieren lassen, wenn sie in den Wochen vor dem Großereignis in den Medien mit zunehmender Dichte auch mit Erwartungen konfrontiert wurden, die den Schießsport regelmäßig begleiten, wenn er vor Olympischen Sommerspielen steht. Für diese medial immer wieder zum Ausdruck kommende Erwartungshaltung haben nicht zuletzt die olympischen Erfolge österreichischer Schießsportler in der Vergangenheit selbst gesorgt. Namentlich Hubert Hammerer aus Vorarlberg mit seiner Goldmedaille Freies Gewehr (300 m) 1960 in Rom, Dr. Rudolf Dollinger, Tirol, mit seinen beiden Bronzemedaillen Freie Pistole 1972 in München und 1976 in Montreal, Gerhard Petritsch, Salzburg, mit seiner Bronzemedaille Olympische Schnellfeuerpistole 1980 in Moskau, Dipl.-Ing. Andreas Kronthaler, Niederösterreich, mit seiner Silbermedaille Luftgewehr 1984 in Los Angeles und nicht zuletzt der auch in Athen an den Start gehende Vorarlberger Wolfram Waibel jun., dem 1996 in Atlanta das Kunststück gelang, an einem Ort gleich zwei Olympiamedaillen zu gewinnen, nämlich Silber mit dem Luftgewehr und Bronze mit dem Kleinkalibergewehr im Dreistellungsbewerb 3x40. In der Erinnerung an diese schönen schießsportlichen Erfolge wünscht die Österreichische Schützenzeitung den Olympioniken 2004 und ihren Betreuern alles Gute und hofft mit ihnen auf eine erfolgreiche Rückkehr aus Athen. heb |