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Auch im Behinderten-Schießsport
In Rekordlaune zeigten sich die Teilnehmer an der Österreichischen (Staats-)Meisterschaft im
Sportschießen für Behinderte in Linz.blickt man nach Athen Die nach den Olympischen Sommerspielen in Athen stattfindenden Paralympics vor Augen gelangen dem Tiroler Walter Holzner und dem Oberösterreicher Günther Sponner zwei außergewöhnliche ÖRekorde, von denen zumindest die 600 von 600 möglichen Ringe des auf eine Wildcard hoffenden Rollstuhlfahrers Günther Sponner im Liegendbewerb Luftgewehr Ewigkeitswert haben werden. Mit welchem Ehrgeiz und sportlichem Können die Behindertensportler die körperlichen und die psychischen Anstrengungen meistern, verdient höchsten Respekt. Ob als Blinde, Querschnittgelähmte oder auf andere Art vom Schicksal Getroffene: Wenn sie im Wettkampf stehen und sich darüber hinaus für höhere sportliche Ziele qualifizieren müssen, unterliegen sie den gleichen Belastungen wie ohne Behinderung lebende Leistungssportler. Wie beim Österreichischen Schützenverband stehen die Teilnehmer an den Paralympics in Athen praktisch fest und können sich auf ihr großes sportliches Ziel konzentrieren. Bei den vier Männern des ÖSB mit dem Vorteil, dass sie den internen Qualifikationsmodus (entgegen anders lautenden Feststellungen) selbst mitbestimmen konnten und nur mehr die entscheidenden Ergebnisse liefern mussten. Der ISSF-Weltcup in Mailand hat in Abwesenheit der Fixstarter Wolfram Waibel jun. und Christian Planer für die Luftgewehr-Weltrekordhalterin Monika Haselsberger nicht nur die Anspruchsberechtigung für ihre durch eine Wildcard zustande gekommene Olympiateilnahme bewiesen, sondern auch gezeigt, dass wir mit Sonja Embacher eine weitere in die Weltelite hineinwachsende Schießsportlerin haben. Und bei Thomas Farnik und Mario Knögler darüber hinaus die Bestätigung ihrer Stärken und den zumindest für Beobachter schon lange erhofften Leistungsanstieg, der beim Internationalen Wettkampf in Barcelona gefestigt und bis zu den Olympischen Spielen in Athen anhalten möge. heb |