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Nachwuchs dominiert die Schlagzeilen Die Schützentradition zeigt sich von ihrer schönsten Seite Unbeeindruckt vom Informationsentzug, mit dem man die Österreichische Schützenzeitung in einer Retourkutschenfahrt treffen wollte, sind wir in der Lage, unsere Leserinnen und Leser mit den wichtigsten Nachrichten aus der Schießsportszene zu versorgen. Tagesaktuell mit Kurzmeldungen über die Homepage www.schuetzenzeitung.at, monatsaktuell mit der Printausgabe der ÖSZ. Seit dem Erscheinen der Maiausgabe haben die Meldungen über die großartigen Erfolge unserer Nachwuchsschützen bei Großereignissen dominiert. So gab es beim internationalen Wettkampf (IWK) in Suhl eine wahre Medaillen- und Rekordflut, an der entweder in den Einzelwertungen oder in den unterschiedlichen Mannschaftszusammensetzungen alle entsandten Juniorinnen und Junioren beteiligt waren. Einige davon haben wir zu einem Interview für die Juniausgabe gebeten, die anderen werden wir mit den Erfolgreichen vom Alpencup in Innsbruck und vom IWK Laufende Scheibe in München einladen, im Juli etwas über sich zu erzählen. Der Alpencup in Innsbruck war aus heimischer Sicht eine Begegnung der aus Suhl Zurückgekehrten mit weiteren Juniorinnen und Junioren aus dem österreichischen Nachwuchskader. Interessant dabei nicht nur die Detailergebnisse Gewehr, sondern auch jene im Pistolenbereich. Potential ist hier wie dort vorhanden, beim Gewehr allerdings mit dem Vorteil, dass man personell aus dem Vollen schöpfen kann. Dieser Umstand wird in den kommenden Jahren dafür sorgen, dass sich die Mitglieder des National- und des A-/B-Kaders zusätzlich anstrengen werden. Für eine gesunde Konkurrenz ist also gesorgt. Gesunde Konkurrenz sollte auch die mediale Arbeit des Österreichischen Schützenbundes im Verhältnis mit der vom Oberösterreichischen Landesschützenverband herausgegebenen Österreichischen Schützenzeitung beflügeln. Querschüsse aus dem österreichischen Osten mit dem Versuch, die Aufmerksamkeit von der Homepage der ÖSZ wegzulenken, waren eher ein nervöser selbstgefährdender Schuss aus der Hüfte als eine überlegte PR-Aktion. Die Österreichische Schützenzeitung setzt dagegen auf Zusammenarbeit und hat in dem von den beiden Pistolenschützen Rudi Sailer und Mirko Blatancic hergestellten Internetkanal SchiessSport.tv eine zukunftsweisende Kooperation gefunden. Nach dem beeindruckenden TV-Interview mit dem Goldmedaillengewinner Hubert Hammerer planen wir weitere kombinierte Zeitungs- und SchiessSport.tv-Interviews. Die zweifachen olympischen Medaillengewinner Dr. Rudolf Dollinger und Wolfram Waibel sowie Slalom-Olympiasieger Othmar Schneider werden im Juli und anschließend die Olympier DI Andreas Kronthaler, Gerhard Petritsch und Christian Planer folgen. – PR (Öffentlichkeitsarbeit) wie sie die Österreichische Schützenzeitung versteht, sowohl für die Schießsportler als auch für den ÖSB. Mit bunten Bildern betreibt die Österreichische Schützenzeitung seit Jahrzehnten Imagepflege für den Schießsport, indem sie der Schützentradition den ihr gebührenden Platz auch auf den Titelseiten einräumt. Zugegebenermaßen geht das mit unserem nicht modern, sondern kostenbedingt konservativ gestalteten Erscheinungsbild etwas leichter. Niederösterreich hat uns von der 1. Schützenwallfahrt ein schönes Foto und einen ebenso passenden Bericht zur Verfügung gestellt. – Oberösterreich und Salzburg werden dem Mitteilungsblatt für die Schützentradition in Österreich demnächst sicherlich auch etwas zu bieten haben. heb |