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Weitere Neuigkeiten aus dem Wonnemonat Mai In der Maiausgabe der Österreichischen Schützenzeitung haben wir für Juni weitere Neuigkeiten aus der heimischen Schießsportszene angekündigt. An die Spitze der News wollen wir – wenngleich sie damals nicht vorauszusehen waren – die internationalen Erfolge unserer Vertreter am internationalen Parkett des Schießsports stellen. Was an Erfolgen insgeheim erhofft wurde, dafür haben die von Mario Knögler angeführten Männer aus dem olympischen Gewehrbereich gesorgt. Beim Grand Prix in Pilsen und in der Folge bei den Weltcups in München und Mailand gab es abgesehen von der Weltcup-Silbermedaille von Mario Knögler in Summe gleich mehrere Finaleplätze, an denen auch die anderen Nationalkaderschützen beteiligt waren. Noch weniger als bei den Männern voraussehbar waren die Ergebnisse der österreichischen Gewehrfrauen, die sich (nach einer ungewollten Schaffenspause) beim Rifle-Cup Ende Mai in München eingestellt haben. Geradezu im sprichwörtlichen Sinn, wonach ein gutes Pferd ein zweites Mal anzieht, wenn es beim ersten Mal nicht „zum Zug gekommen“ ist, haben Regina Time im Einzelbewerb und die Mannschaft Tamara Alt, Anna Heigl und Regina Time gleich zwei beachtenswerte österreichische Rekorde mit nach Hause gebracht. Der solcherart erzielte Erfolg sei ihnen neidlos gegönnt. Genauso freuen kann man sich, wenn man sieht, dass es auch im Pistolenbereich in kleinen Schritten weitergeht und der Gewehrnachwuchs in der Lage ist, sich international in Szene zu setzen. Ein paar Blicke zur Nachwuchsarbeit zeigen uns, dass die Arbeit mit der Jugend und die Bemühungen um weiteren Zugang aus dem Bereich der Jüngsten gut florieren und Früchte tragen. Nur beispielhaft seien hier die in befruchtender Konkurrenz stehenden Arbeiten im Süden und im Norden von Salzburg angeführt. Während man im Leistungszentrum Zell am See mit vielfältiger Unterstützung erfolgreiche Jugendarbeit betreibt, greift man im nördlichen Flachgau und im Tennengau auf die dezentrale Arbeit bewährter Funktionäre in den Vereinen zurück. Ob gewollt oder ungewollt, getreu nach dem Prinzip von Moltke: getrennt marschieren, aber für das Bundesland und für Österreich vereint schlagen. Noch nicht so weit, jedoch trotzdem richtungweisend bewegt sich der Steiermärkische Landesverband, wenn er sich zum Beispiel beim „Tag des Sports“ mitten in der Landeshauptstadt Graz präsentiert, um dort Kinder und Jugendliche mit neuen technischen Möglichkeiten (Laser-LG, Computer) für den Schießsport zu gewinnen. Wer dem Schießsport Jugend zuführen will, muss trachten, dass diejenigen, die älter geworden sind, Möglichkeiten bekommen, in eigenen Altersklassen anzutreten. Eine solche Notwendigkeit wurde bei der österreichischen Meisterschaft der Klasse Senioren III für die Seniorinnen bereits diskutiert und wird über kurz oder lang wohl realisiert werden. Dass der Schießsport auch auf anderen Gebieten starke Lebenszeichen erkennen lässt, sehen wir im Osten von Österreich. Dort gibt es beachtenswerte Gehversuche mit dem Sommerbiathlon, für den sich auch der Bundesoberschützenmeister engagieren will. Und nicht zu übersehen ist das unter neuer Führung stehende Silhouettenschießen mit Druckluftgewehren und Druckluftpistolen aus der Waffenschmiede in Steyr. Allenthalben also Neues vom österreichischen Schießsport, der uns hoffentlich auch in der nächsten Ausgabe der ÖSZ etwas bieten wird. heb |