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Auf zur Europameisterschaft Luftgewehr/Luftpistole Während die Märzausgabe der Österreichischen Schützenzeitung bereits in den Händen der Abonnenten, zumindest aber zu ihnen unterwegs sein wird, reist die österreichische Luftgewehr- und Luftpistolenmannschaft nach Frankreich, um in Deauville an der Europameisterschaft für Luftwaffen teilzunehmen. Ein Delegationsleiter, zwei Betreuer sowie 15 Schießsportlerinnen und Schießsportler werden sich dort vom 12. bis 18. März um sportlichen und organisatorischen Lorbeer bemühen. Mit den vom Österreichischen Schützenbund geschaffenen Voraussetzungen sollte ihnen das auch gelingen. Die Österreichische Schützenzeitung kann sich andererseits durchaus vorstellen, dass es unter den zu Hause Gebliebenen das eine oder andere enttäuschte Gesicht gibt, weil es der Meinung ist, zu kurz gekommen zu sein. Bereits in der Februarausgabe haben wir darauf hingewiesen, dass man im ÖSB dabei ist, objektive und nachvollziehbare Qualifikationsrichtlinien zu schaffen, an die sich dann beide Teile zu halten haben. Die eine Seite, indem sie die von ihr festgeschriebenen Orientierungshilfen (Versprechen) einhält, und die andere Seite, indem sie die nach den Spielregeln entstandenen Nominierungen akzeptiert. Und, was in der nicht ausbleibenden Zukunft für ein gedeihliches Miteinander unverzichtbar sein wird, einen Umgangston pflegt, der beiden Seiten zugemutet werden kann. Die auf Seite 35 auszugsweise wiedergegebene tagesaktuelle Presseaussendung der deutschen „Apotheken Umschau“ erscheint in diesem Zusammenhang als brauchbarer Hinweis. Um welche Voraussetzungen sich der Österreichische Schützenbund sonst noch bemüht, damit Erfolge bei großen Wettkämpfen möglich werden, zeigt der Bericht des Generalsekretärs über das Trainingslager in Südafrika. Man nimmt nicht nur viel Geld in die Hand, sondern berücksichtigt auch die Wünsche unserer international erfahrenen Spitzenschützen, indem man (zum Leidwesen der Bayerischen Schützenzeitung) einen erfolgreichen Trainer aus dem benachbarten Freistaat engagiert. Dass der Generalsekretär auf den bequemeren Flug nach Frankreich verzichtet und sich an das Lenkrad seines eigenen Pkws setzt, um den immer wieder auftretenden Problemen beim Transport von Sportwaffen jugendlicher Teilnehmer aus dem Weg zu gehen, zeugt von einer neuen Qualität des und Für- und Miteinanders im österreichischen Schießsport. Freuen wir uns also mit den EM-Teilnehmern auf Deauville und wünschen ihnen viel Glück auf dem Weg zu den erhofften Erfolgen. heb |