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Erfreuliches und ein Aufreger zu Jahresbeginn Die internationalen Wettkämpfe in Pilsen und in München sind zu Jahresbeginn die ersten Standortbestimmungen für die Luftgewehr- und Luftpistolenschützen. Viele aus dem Nachwuchskader machen hier die ersten Gehversuche auf dem internationalen Parkett, was für diejenigen, die nach Höherem wie Europameisterschaft oder Weltcups streben, aber schon mitentscheidend für eine Nominierung sein kann. Pilsen. Mehrere Finaleplätze waren die Ausbeute für die Luftgewehrabordnung in Pilsen, wo bei den Junioren sogar zwei Österreicher an der Spitze ins Finale einzogen. Dort stand Lukas Kammerlander zum Schluss mit einem Zehntel Vorsprung zum ersten Mal auf einem internationalen Siegerpodest ganz oben, während sich der im Grunddurchgang noch führende Thomas Mathis in der Endabrechnung mit dem vierten Rang begnügen musste. Auch im anderen Lager konnte einer, nämlich Christian Kirchmayer, bei den LP-Junioren ins Finale vordringen und einmal mehr sein Können unter Beweis stellen. München. Im Vergleich zu Pilsen zieht der IWK München ein weitaus größeres
und qualitativ höher stehendes Starterfeld an. Hier auf dem Stockerl zu stehen war das Ziel von Stephanie Obermoser. Dass sie mit ihrem dritten Luftgewehrplatz bei den Frauen gleich mehrere
absolute Weltklasseschützinnen hinter sich lassen konnte, war eine zusätzliche Standortbestimmung. Lukas Kammerlander schaffte mit einem ansehnlichen Ergebnis auch in München einen Platz im
Finale. Olympische Jugendspiele. Die ersten Spiele dieser Art werden im heurigen Jahr in Singapur stattfinden. Erfreulich, dass nun auch der österreichische Nachwuchs die Chance bekommt, sich unabhängig von der Europameisterschaft am gleichen Ort für die „Jugendolympiade“ in Singapur zu qualifizieren. Armbrust-WM 2006. Wenngleich es mehr als drei Jahre gedauert hat, bis die WM-Teilnehmer ihren damaligen Aufwand entschädigt bekommen haben, ist es erfreulich, dass sie per Bundesschützenratsbeschluss doch noch zu ihrem Recht gekommen sind. CO2- und Druckluftkartuschen. Von einem Zwischenfall in Deutschland ausgehend, sind in die ISSF-Regeln und in die nationalen Sportordnungen (in Österreich ÖSCHO) Verwendungsbeschränkungen aufgenommen worden. Die Art, wie sich Hersteller und Schützenverbände gegen Schadenersatzansprüche abgesichert haben, hat in Sportschützenkreisen Unmut hervorgerufen, der in Leserbriefen zum Ausdruck gekommen ist. Die Österreichische Schützenzeitung hofft, dass ihr die Behandlung des Themas (siehe Seiten 31, 32) von der Inserentenseite her nicht zum Nachteil gereicht und wird über einen erfreulichen Ausgang dieses Aufregers gerne berichten. heb |