![]() |
Ein guter Start in das neue Sportjahr Schon gut in Szene setzen konnten sich Österreichs Sportschützen bei den ersten internationalen Wettkämpfen des heurigen Jahres. Nicht nur die wettkampferprobten Mario Knögler und Thomas Farnik, sondern auch andere Nationalkadermitglieder und auch der Schützennachwuchs. Mario Knögler, für den es im Olympiajahr nicht besonders gut gelaufen ist und der deshalb auch Rangverluste in den Weltranglisten hinnehmen musste, will es – wenn man Pilsen und München hernimmt – mehr denn je unter Beweis stellen, dass mit ihm international zu rechnen ist. Im Finale in München lediglich um 0,2 Ringe (Punkte) den Sieg oder um 0,1 Ringe die Chance für ein Stechen um den ersten Rang zu verpassen ist auf dem hohen Niveau, das dort geschossen wurde, wahrlich keine Schande. Thomas Farnik ist zwar nicht mehr beim österreichischen Bundesheer, das ihm über ein Jahrzehnt sozusagen das sportliche Wohnzimmer war, doch kann er sein Können immer noch ausspielen. Abgesehen von den möglichen Podestplätzen bei der vom 19. bis 23. Februar in Prag stattfindenden Europameisterschaft im Einzelbewerb Luftgewehr sollte die Klasse von Mario Knögler und Thomas Farnik ausreichen, mit dem Ersatz für Christian Planer auch in der Mannschaftswertung mitzureden. Martin Strempfl hat die Chance bekommen, sich ganz oben zu etablieren und die, die ihn näher kennen, trauen ihm einiges zu. Nicht zuletzt wartet ja Thomas Mathis in der Juniorenklasse auf den Sprung zur Elite der Männer. Bei den Luftgewehr-Frauen stehen Sonja Embacher in der Mannschaft mit Stephanie Obermoser und Caroline Loidl, die sich erst seit knapp zwei Jahren mit dem Wettkampfsport beschäftigt, zwei Nachwuchshoffnungen zur Seite. Sie sollten genauso wie der Nachwuchs Luftgewehr und Luftpistole ohne besondere Erwartungen starten können. Die Sparte Luftpistole wird in Prag nur mit einer kleinen Abordnung dabei sein. Gespannt darf man sein, ob Sylvia Steiner nach ihren Erfolgen als Juniorin und nach einer studienbedingten Auszeit Anschluss an die internationale Klasse findet. Wir wünschen es ihr. Die Leserinnen und Leser der Österreichischen Schützenzeitung halten nicht nur ihr, sondern auch allen anderen EM-Teilnehmern fest die Daumen und sind schon gespannt, was sie in der März-Ausgabe aus Prag erfahren werden. heb |