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Rückkehr auf die Siegerstraße Mit guten Vorzeichen auf der sportlichen Bühne hat das Schützenjahr 2005 begonnen. Und Vorzeichen, die Anlass zu Hoffnungen geben, gibt es auch auf der krisengeschüttelten Führungsbühne des ÖSB. Beginnen wir beim Sportgeschehen. – Hier kam die erste Erfolgsmeldung vom Internationalen Wettkampf in Pilsen, wo Mario Knögler mit dem Luftgewehr wieder auf die Siegerstraße zurückgekehrt ist. Der bei den Olympischen Spielen in Athen glücklos agierende Oberösterreicher hat beim Grand Prix in Pilsen gezeigt, dass er wieder ganz vorne dabei sein kann: beim Sieg am zweiten Tag mit einem herausragenden Qualifikationsergebnis für das Finale und am Tag zuvor als Fünfter mit einem beeindruckenden Ergebnis im zehnschüssigen Finale, wo Thomas Farnik immerhin den dritten und Gerhard Brandmaier den achten Gesamtrang belegten. Mit Blick auf die von Ende Februar bis Anfang März in Tallinn, Finnland, stattfindende Europameisterschaft war man gespannt, wie es in dem in München traditionell um eine Klasse stärker besetzten Internationalen Wettkampf 10 m für Österreich weitergehen wird. Während es am ersten Tag für den Einzug der Österreicher ins Finale nur knapp nicht gereicht hat, war es im zweiten Wettkampf unser Olympiadritter Christian Planer, der mit einem schönen Siegerergebnis aufwarten konnte. Für den Tiroler ein Sieg, der für ihn genauso wertvoll gewesen sein wird wie für Mario Knögler der siebente Finaleplatz, weil er mit dem Ergebnis jenes von Pilsen bestätigen konnte. Wenngleich der Kampf um die olympischen Quotenplätze für Peking 2008 erst im nächsten Jahr beginnen wird, steht heuer als bedeutendes Ereignis die Europameisterschaft 10 m unmittelbar vor der Tür. Mario Knögler und Christian Planer haben sich als Teilnehmer selbst aufgestellt. Die weitere, von den Ergebnissen her nicht so stark vorweg genommene Aufstellung bei den Männern liegt in den Händen der ÖSB-Führung, genauso wie die Aufstellung in den übrigen Klassen, in denen der oberösterreichische Junior Stefan Raser immerhin einen Sieg in Pilsen zu Buche stehen hat. Für Anfang Februar war wegen der Rücktrittserklärung von Bundesoberschützenmeister Dr. Feurstein ursprünglich eine Bundeshauptversammlung angesetzt. Terminprobleme haben aber die für die Weichenstellung in der Führung des ÖSB entscheidende Versammlung auf Anfang März verschieben lassen. Bis dahin stünde also genügend Zeit zur Verfügung, um im Vorfeld für den Wahlvorschlag jenes Führungsteam zu finden, das sich nicht mehr mit der Kassengebarung für die Jahre 2003 und 2004 und einer allfälligen Behördeneinschaltung herumschlagen muss. Der österreichische Schießsport blickt also voll Hoffnung auf eine Führungsmannschaft mit einer neuen Spitze, die den ÖSB auch im organisatorischen Bereich an die europäische Spitze heranführt. Wie zum Beispiel in Deutschland, wo man schon längst erkannt hat, dass Themen wie Jugendarbeit und Frauen im Schießsport für die Zukunft von besonderer Bedeutung sind. heb |