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Viel versprechender Saisonstart Besser hätte es für unsere Luftgewehr-Männer, die zum Internationalen Wettkampf RIAC 2003 nach Luxemburg gereist sind, wohl kaum gehen können. Thomas Farnik, Christian Planer und Wolfram Waibel jun. – eine Mannschaftszusammenstellung, die durch die Abwesenheit von Mario Knögler zustande gekommen ist – zeigten sich gleich am ersten Wettkampftag in bester Laune. Mit, der Reihe nach, 597, 595 und 592 Ringen im Grunddurchgang erreichten sie nicht nur das Finale der acht Besten, sondern markierten mit dem Ergebnis von 1784 Ringen auch einen neuen österreichischen Rekord, den seit 1997, IWK Ruse, mit 1782 Ringen die Mannschaft Wolfram Waibel jun., Thomas Farnik und Dieter Grabner gehalten hatte. Der zweite Wettkampf war zweifelsohne der Tag des Wolfram Waibel jun. Als erster Österreicher schaffte er das Kunststück, bei einer rekordfähigen Veranstaltung 600 Ringe und damit einen österreichischen Rekord zu schießen, der unter gleich bleibenden Voraussetzungen nur mehr eingestellt werden kann. Angesichts dieser außergewöhnlichen Leistung wäre man fast verleitet, die drei auf höchstem Niveau liegenden Ergebnisse von Christian Planer zu übersehen, der an den drei aufeinander folgenden Wettkampftagen 595, 597 und 596 Ringe erzielte. – Eine Frühform, die er hoffentlich noch lange wird halten können und die ihn für die nächsten höheren Aufgaben unübersehbar macht. Zum Zeitpunkt der Druckfertigstellung der Februar-Ausgabe befinden sich Wolfram Waibel jun., Christian Planer und der in Luxemburg nicht ganz gesund angetretene Thomas Farnik mit Mario Knögler als Viertem im Bunde beim IWK in Szeged, Ungarn. Das unmittelbare Aufeinandertreffen in dieser Konstellation wird weitere Rückschlüsse bringen, stehen doch danach mehrere Weltcups auf dem Terminplan und der ÖSB vor Nominierungsentscheidungen. Noch dazu Wettkämpfe, wo Mario Knögler und Wolfram Waibel jun. wegen des internationalen Reglements für Österreich keinen olympischen Quotenplatz mehr erringen können. Im Pistolenbereich wird der ÖSB bei den großen internationalen Wettbewerben Weltcup und EM vergleichsweise kaum Auswahlprobleme haben, weil es hier jene Vielzahl an geeigneten Kandidaten (noch) nicht gibt, wie sie im Gewehrbereich auf Sicht vorhanden ist. Die Luxemburger Ergebnisse von Hannes Kröll (2 x 576) und Wolfgang Psenner (1 x 576) sind nichtsdestoweniger recht ansehnlich und zumindest vom Nationalkaderlimit (LP 578) nicht weit entfernt. Man darf also gespannt sein, wie sich unsere 24 Sportschützinnen und Sportschützen Anfang Februar beim Internationalen Wettkampf in Szeged, Ungarn, behaupten werden. heb |