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Vorbilder braucht auch der Schießsport Es gibt sie im österreichischen Schießsport: jene Frauen und Männer, die als Sportler und Funktionäre sowohl im Erwachsenen- als auch im jugendlichen Alter vorne stehen und auf ihre sportlichen Erfolge oder ihr Wirken im Interesse des Schießsports aufmerksam machen. In der Jännerausgabe steht auf der Titelseite mit dem ehemaligen Landesoberschützenmeister von Kärnten Rudolf Natmeßnig ein Mann, dem man nicht ansieht, dass er bereits sein 90. Lebensjahr vollendet hat. Seine Art zu leben und wohl auch sein Wirken für den Schießsport haben ihn jung bleiben lassen. Jung wie andere Schießsportbegeisterte im Alter von 80 oder 90 Jahren, von denen man nicht viel hört, die es aber gibt. So hat Rudolf Natmeßnig einige Wettkampf- und Weggefährten genannt, die wohl etwas jünger sind als er, aber für den österreichischen Schießsport sehr viel geleistet haben und noch immer tätig sind. Wie zum Beispiel Hubert Hammerer aus Vorarlberg, Dr. Friedl Pezzei und Dr. Wilhelm Sachsenmaier aus Tirol, Karl Manner aus Oberösterreich oder DI Fritz Schattleitner aus der Steiermark. Im aktuellen sportlichen Geschehen können – wieder nur beispielhaft aufgezählt – unsere Weltklasseschützen Thomas Farnik, Mario Knögler und Christian Planer Vorbilder für den Nachwuchs oder auch Konkurrenten sein. Nicht zuletzt, weil sie im Gegensatz zu internationalen Sportgrößen aus der Seitenblickegesellschaft in ihrem Privatleben keinen Anlass zu Tratsch und Gespött geben. Daran und nicht nur an sportliche Spitzenleistungen sollten Sportschützinnen und Sportschützen denken, wenn sie Vorbilder sein wollen. Im Interesse des Schießsports Vorbilder sind auch die 93 Autorinnen und Autoren, die im abgelaufenen Jahr mit dazu beigetragen haben, dass die Österreichische Schützenzeitung mit Ergebnis- und Veranstaltungsberichten einen Einblick in das internationale, nationale und das Vereins- sowie Gildengeschehen gewähren konnte. Hier steht die ÖSZ nicht in Konkurrenz zu 10,9. Mit dieser Quartalszeitung verfolgt der Österreichische Schützenbund seine Eigentümerinteressen und eine andere (gehobene) Blattlinie. Wenn man den Scheinwerfer manchmal auch dort in die Vergangenheit und auf ehemalige Größen des Schießsports richtet, dann kann das der vom Oberösterreichischen Landesschützenverband herausgegebenen Österreichischen Schützenzeitung durchaus zur Ehre gereichen. Eine Rückblende auf das vergangene Jahr macht die Österreichische Schützenzeitung mit der CD, die der Jännerausgabe als Serviceleistung beigeschlossen ist. Die mit den zwölf Monatsausgaben eingearbeiteten Ergebnisse von den nationalen und internationalen Wettkämpfen bieten einen umfassenden Überblick über das Schießsportjahr 2009. heb |