Ausgabe 0109
Gestern – heute – morgen …

• Gestern – im übertragenen Sinn ist es das Jahr 2008 – haben bei der Gestaltung der Österreichischen Schützenzeitung insgesamt 105 Personen mitgewirkt und mit mehr als 300 Beiträgen dazu beigetragen, das Schießsportgeschehen einem breiteren Publikum zu Kenntnis zu bringen. Heute wollen wir uns dafür bedanken und unsere freiwilligen Mitgestalter vor den Vorhang bitten. Viele sind darunter, die bescheiden für andere arbeiten und dabei ihr Licht (sprich ihre Arbeit) sprichwörtlich unter den Scheffel stellen. Grund genug, es zumindest einmal im Jahr hervorzuholen und zusammenfassend darzustellen. Morgen – also schon mit der Jännerausgabe beginnend – ist die Österreichische Schützenzeitung wieder an die Mitarbeit der fleißigen Bienen angewiesen.

• Gestern, im Olympiajahr 2008, haben unsere Sportschützinnen und Sportschützen an vielen Wettkämpfen teilgenommen und die österreichischen Farben mit unterschiedlichen Erfolgen, jedenfalls aber ehrenvoll, vertreten. Heute können wir, was den internationalen Spitzensport in olympischen Disziplinen betrifft, die ISSF-Weltrangliste für das abgelaufene Jahr präsentieren. Morgen schon wird sie den Entscheidungsträgern im Österreichischen Schützenbund dazu dienen, die richtigen Schlüsse zu ziehen und mit Blick auf das Jahr 2012 die für ein weiteres Gedeihen des heimischen Schießsports notwendigen Maßnahmen zu setzen. Ein unverzichtbarer Bestandteil dieser Aufbauarbeit wird die Berücksichtigung des Nachwuchses sein, der seine Chancen, auf sich aufmerksam zu machen, da und dort schon wahrgenommen hat.

• Gestern – sprich vor vielen Jahren schon – hat der Österreichische Schützenbund in Erweiterung internationaler Regeln die Österreichische Schießordnung geschaffen. An ihr hat sich der nationale Schießsport zu orientieren. Heute befasst sich eine Arbeitsgruppe mit der Herausgabe eines neuen Regelwerkes, weil einiges ergänzungs- und änderungsbedürftig geworden ist. Morgen sollte es der Arbeitsgruppe gelingen, die Schießordnung sprachlich von unzeitgemäßen Begriffen zu befreien. So ist es der Österreichischen Schützenzeitung bei der Schaffung der Altersklasse der Seniorinnen gelungen, den Begriff „Seniorinnen“ in die ÖSO einfließen zu lassen. Dies sollte auch bei anderen Altersklassen möglich sein, in denen das weibliche Geschlecht in einer eigenen Wertung zum Start kommt – und wo es für diese Klasse in der deutschen Sprache einen weiblichen Begriff gibt. Zu „gestern“ gibt es von Dkfm. Jachim auf Seite 18 lesenswerte Betrachtungen über den Schießsport.

• Gestern – genauer gesagt in den Vorjahren – hat der Verwalter der Österreichischen Schützenzeitung als Service für die Leserinnen und Leser die bedeutenden schießsportlichen Ergebnisse in einer Beilage zusammengefasst und sie der jeweiligen Jännerausgabe beilegen lassen. Heute ist der ersten Monatsausgabe eine CD mit den Jahresergebnissen 2008 beigegeben, die den Abonnenten kostenlos zugeht und darüber hinaus gegen einen geringen Betrag zusätzlich bestellt werden kann. Für morgen bitten wir die verantwortlichen Funktionäre, uns auch in Zukunft (möglichst in PDF) mit den offiziellen Ergebnislisten zu versorgen.

• Die abschließende Bitte betrifft gestern und morgen. Wie überall, so steigen auch bei der Österreichischen Schützenzeitung die Ausgaben und die Einnahmen werden geringer. Um zumindest kostendeckend arbeiten zu können, haben wir uns entschlossen, nach sechs Jahren gleichbleibendem Preis das Jahresabo auf 26 (sechsundzwanzig) Euro (Erhöhung e 0,17 pro Monat) anzuheben. Wir hoffen auf Ihr Einverständnis als Abonnenten und wollen uns bemühen, Sie auch in Zukunft ausreichend mit zeitgemäßen Informationen zu versorgen.

heb