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Was wir uns vom Schützenjahr 2005 wünschen Nicht allzu groß sind Wünsche, die der österreichische Schießsport für das Jahr 2005 gerne erfüllt sehen würde. Sie betreffen hauptsächlich die Vergangenheit, die sportlich wie finanziell viel Unerledigtes und Unüberblickbares in das neue Jahr hat gehen lassen. Wenn man nach dem für Ende Jänner 2005 angekündigten Rücktritt des Bundesoberschützenmeisters Dr. Gottfried Feurstein zur Neuwahl schreiten wird, wird es dem Ehren-Bundesoberschützenmeister Dr. Wilhelm Sachsenmaier vorher hoffentlich gelungen sein, so viel Klarheit in das Durcheinander der Kassengebarung des ÖSB für das Jahr 2003 (!) zu bringen, dass darauf nicht nur ein entlastbarer Rechnungsabschluss für 2004, sondern auch eine verlässlich funktionierende Gebarung für die Zukunft aufgebaut werden kann. Dass sich ein Ehren-Bundesoberschützenmeister eine derart mühevolle Arbeit angetan hat, ohne im Geringsten dazu verpflichtet zu sein, spricht für die fachliche Kompetenz von Dr. Sachsenmaier nicht nur als Troubleshooter, sondern auch als Führungsperson. Es spricht aber auch Bände und zeigt die Hilflosigkeit der derzeitigen Führungsspitze des ÖSB in Angelegenheit der Kassengebarung und der Kontrolle des Kassiers. Mit der Rücktrittsbegründung des Bundesoberschützenmeisters Dr. Feurstein, dass eine Zusammenarbeit mit den Landesoberschützenmeistern von Oberösterreich und von Wien sowie mit der Generalsekretärin nicht mehr möglich sei, kann von der desaströsen Kassenführung nicht einmal rhetorisch abgelenkt werden. Denn keine der genannten Personen hat damit etwas zu tun. Dass eine gedeihliche Entwicklung des österreichischen Schießsports von einer guten Zusammenarbeit aller Verantwortlichen abhängig ist, leuchtet jedem ein, nur hängt der Erfolg in solchen Fällen auch vom Beitrag des Bundesoberschützenmeisters ab. Eine der ersten Aufgaben des neu gewählten Bundesoberschützenmeisters wird es deshalb sein müssen, die mit Sicherheit nicht einseitigen Gründe für das behauptete Zusammenarbeitsdefizit in der Vergangenheit zu erforschen und vertrauensbildende Maßnahmen zu setzen. Will heißen: mit der Abstimmungsmaschinerie behutsam umzugehen. heb |